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Firmbewerber
Diese (Petrus und Johannes) zogen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfangen möchten. Denn er war noch über keinen von ihnen gekommen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Da legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist." (Apg 8,15)
Mit dieser Bibelstelle wird die Firmung biblisch begründet. Zweierlei wird deutlich: Die Verbindung sowohl zum Pfingstfest wie auch zum Sakrament der Taufe. Folgerichtig gilt die Firmung auch als Vollendung der Taufe, da der Firmling als mündiger Mensch das Versprechen, das seine Eltern und Paten bei der Taufe gegeben haben, bestätigt - und zwar beim Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden. Zusammen mit der Taufe und der Eucharistie bildet die Firmung die "drei Sakramente der christlichen Initiation", durch die der Firmling die Beziehung zu Gott vertieft. Diese vertiefte Beziehung soll ihm helfen, sich an der Sendung der Kirche zu beteiligen und den Glauben in der Welt zu bezeugen. Gleichzeitig stärkt die Firmung die Beziehung des Firmlings zur Kirche; da sie in der Regel vom Orts- oder Weihbischof gespendet wird, symbolisiert sie auch die Zugehörigkeit zum Bistum.



















